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title: Wärmepumpen - Alles, was Sie darüber wissen müssen
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description: "Überlegen Sie, eine Wärmepumpe zu kaufen? Hier erfahren Sie alles über Wärmepumpen - von den Kosten, dem Einsatz im Altbau und verfügbaren Förderungen."
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date: 2024-02-12
modified: 2024-04-03
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# Wärmepumpen - Alles, was Sie darüber wissen müssen

1. [Ing. W. Wichmann Sanitär- und Heizungstechnik GmbH](https://www.wichmann-bremen.de/)
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4. Wärmepumpe

   Wärmepumpe – effizient heizen mit Umweltwärme (je nach Auslegung)
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Wenn Sie eine neue Heizung planen oder Ihre Heizung erneuern wollen, bietet Ihnen die Wärmepumpe viele Vorteile. Diese Technik kann – bei passender Auslegung und geeigneten Rahmenbedingungen – die Energiekosten senken und nutzt im Betrieb überwiegend Umweltwärme statt direkt vor Ort verbrannter fossiler Brennstoffe. Je nach Voraussetzungen können Förderprogramme wie die „Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG)” Ihre Investition reduzieren – wir beraten Sie dazu gern umfassend.

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In wenigen Schritten zur Wärmepumpe, die je nach Auslegung fossile Heizanteile im Betrieb reduzieren kann.

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  ### Was ist eine Wärmepumpe?

Das Konzept einer Wärmepumpe kann – passend geplant und betrieben – eine effiziente Heizlösung sein und im Betrieb den Einsatz fossiler Brennstoffe verringern helfen. Bei einer Wärmepumpe wird die natürliche Energie aus dem Grundwasser (Wasser-Wasser-Wärmepumpen), der Erde (Sole-Wasser-Wärmepumpen) oder der Luft (Luft- oder Luft-Wasser-Wärmepumpen) in nutzbare Wärme für Heizung und Warmwasser umgewandelt. Wärmepumpen können – je nach Gebäude, Auslegung und Betriebsweise – den Energieeinsatz für die Wärmeerzeugung reduzieren und so eine effiziente Heizlösung sein.

[Zum Erklärvideo](#c10768)

### Was gibt es für Wärmepumpen?

Moderne Wärmepumpen nutzen zur Energiegewinnung verschiedene Quellen: Luft, Boden, Wasser und Abwärme. Je nach den örtlichen Gegebenheiten und der benötigen Wärmemenge muss die richtige Wärmepumpe ausgewählt werden. Folgende grundsätzlichen Wärmepumpen-Systeme gibt es:

**Luft-Wasser-Wärmepumpe**
Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe ist eine besonders platzsparende Wärmepumpe mit vergleichsweise geringen Anschaffungskosten. Diese Wärmepumpe nutzt die Wärme aus der Umgebungsluft für die Energiegewinnung. Ein Ventilator saugt die Umgebungsluft an und bringt sie zu einem eingebauten Luft-Wärmetauscher. Das darin enthaltene Kältemittel kommt mit der warmen Außenluft in Verbindung, erwärmt sich bis es schließlich zu verdampfen beginnt. Nach der Verdichtung und der anschließenden Verflüssigung kann die so gewonnene Wärme zum Heizen oder zur Warmwassergewinnung genutzt werden. Diese Wärmepumpen sind bei passenden Voraussetzungen in vielen Gebäuden gut installierbar. Sie werden häufig in privaten Wohngebäuden, wie Einfamilien- oder Mehrfamilienhäusern eingesetzt, wo sie bei passender Auslegung als alleiniges Heizsystem inklusive Warmwasserbereitung eingesetzt werden können. Dank moderner Technologien lassen sich Wärmepumpen – je nach Gebäudezustand und Heizsystem – auch in älteren Gebäuden sinnvoll einsetzen.

**Sole-Wasser-Wärmepumpe**
Die Sole/Wasser-Wärmepumpe basiert auf einem einfachen Prinzip und kann – je nach Auslegung und Wärmequelle – sehr effizient arbeiten. Sie wird durch Strom angetrieben und kann – abhängig von Strompreis, Auslegung und Gebäude – wirtschaftlichen Wärme- und Warmwasserkomfort ermöglichen. Je nach Auslegung und Bedingungen kann eine Erdwärmepumpe mit 1 kWh Strom mehrere kWh Wärme für Heizung und Warmwasser bereitstellen. Ein großer Teil der Wärme stammt aus dem Erdreich als Umweltenergie; für den Betrieb wird jedoch Strom benötigt. Auch im Sommer lässt sich die Technik der Sole/Wasser-Wärmepumpe nutzen, indem die niedrigen Temperaturen im Erdreich aktiv zum Kühlen der Wohnräume verwendet werden.

**Wasser-Wasser-Wärmepumpe**
Grundwasser ist ein guter Energiespeicher, der das ganze Jahr über konstante Temperaturen von über zehn Grad Celsius liefert. Das kann – bei passenden Rahmenbedingungen – zu einem über das Jahr hinweg guten Wirkungsgrad der Wasser-Wasser-Wärmepumpe beitragen. Das Grundwasser wird aus einem Förderbrunnen zur Wärmepumpe geleitet. Diese entzieht dem Wasser Wärme, die anschließend zum Heizen und der Warmwasserbereitung verwendet werden. Ein entscheidender Aspekt bei der Planung einer solchen Wärmepumpe ist der Wasserschutz. Die zuständigen Behörden müssen für die Installation eine Genehmigung erteilen.

**Luft-Luft-Wärmepumpen (Abluft)**
Abluft-Wärmepumpen nutzen die thermische Energie, die die Raumluft durch Heizkörper und Flächenheizungen, aber auch durch Beleuchtung, elektrische Geräte oder Körperwärme aufnimmt. Durch ein System mit kontrollierter Wohnungslüftung, Wärmerückgewinnung und Abluft-Wärmepumpe lässt sich diese Energie wiederverwenden. Da die Abluft gegenüber der Außenluft nur in begrenzter Menge zur Verfügung steht, muss die Leistung der Abluftwärmepumpe gut eingestellt werden. Sie planen ein System aus kontrollierter Wohnraumlüftung, Wärmerückgewinnung und Abluft-Wärmepumpe als einzige Heizquelle? Dann sollte ihr Haus einen hohen Effizienzstandard haben oder ein sogenanntes Niedrigenergie- oder Effizienzhaus sein.

### Welche Vorteile hat eine Wärmepumpe?

- Kann im Betrieb den Einsatz fossiler Brennstoffe reduzieren
- Kann – je nach Auslegung – energieeffizient und wirtschaftlich betrieben werden
- In vielen Fällen wartungsarm im Betrieb
- Mögliche staatliche Fördermittel (je nach Voraussetzungen)
- Kann nicht nur heizen, sondern auch kühlen
- Kann – bei passender Planung – die Anforderungen des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) erfüllen
- Kann die CO2-Emissionen im Betrieb – je nach Strommix – reduzieren helfen

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### Wie funktioniert eine Wärmepumpe?

Wärmepumpen entziehen dem Außenbereich Wärme und geben diese an das Haus in Form von Heizenergie ab. Kernprinzip jeder Wärmepumpe ist der Kältekreislauf. Die für diesen Prozess benötigte Energie ist geringer als die am Ende übertragene Wärmeenergie.
Unabhängig davon, ob Wasser, Erde oder Luft als Wärmequelle dient, lässt sich die Grundfunktionsweise, der Kältekreisprozess, aller Wärmepumpen in vier Phasen unterteilen:

**Verdampfung**: Ein Kältemittel zirkuliert in der Wärmepumpe und verdampft bei niedriger Temperatur und Druck, indem es Wärme aus einer Wärmequelle aufnimmt.

**Kompression**: Der Dampf wird dann von einem Kompressor angesaugt und verdichtet, wodurch seine Temperatur und sein Druck steigen.

**Kondensation**: Der heiße Dampf gibt seine Wärme an das Heizsystem oder Warmwasser des Hauses ab, indem er in einem Wärmeübertrager kondensiert. Dabei gibt er seine Energie ab und wird wieder flüssig.

**Expansion**: Durch ein Expansionsventil wird der Druck des flüssigen Kältemittels reduziert, wodurch es abkühlt und der Kreislauf von vorne beginnen kann.

[Zum Erklärvideo](https://www.wichmann-bremen.de/toujou/ratgeber/heizungswissen/waermepumpe/#c10168)

### Wärmepumpe im Altbau nachrüsten – geht das?

Der Einbau einer Wärmepumpe in einem Bestandsgebäude ist – je nach Voraussetzungen – technisch oft gut machbar. Die entscheidende Frage ist oft weniger, ob eine Wärmepumpe grundsätzlich möglich ist, sondern wie sie passend in das Gebäude integriert wird. Dank moderner Technologien und passender Systemlösungen können Wärmepumpen – bei geeigneten Voraussetzungen – auch in Altbauten effizient betrieben werden.

**Welche Wärmepumpe ist die richtige?**
Eine individuelle Planung durch uns als Fachbetrieb hilft dabei, eine passende Lösung für Ihr Gebäude zu finden. Die Wahl des passenden Systems hängt von mehreren Faktoren ab:

- **Luft/Wasser-Wärmepumpe:** Häufig die erste Wahl, da sie flexibel einsetzbar und mit geringem baulichen Aufwand installierbar ist.
- **Sole/Wasser-Wärmepumpe (Erdwärme):** Besonders effizient, erfordert jedoch Erdsondenbohrungen oder Flächenkollektoren.
- **Wasser/Wasser-Wärmepumpe:** Nutzt Grundwasser als Energiequelle, setzt aber eine behördliche Genehmigung voraus.

**Kann eine Wärmepumpe in Ihrem Altbau effizient arbeiten?**
Wir als Fachbetrieb können prüfen, ob Ihr bestehendes Heizsystem für eine Wärmepumpe geeignet ist oder welche Anpassungen sinnvoll sind. Damit eine Wärmepumpe wirtschaftlich arbeitet, sollten folgende Bedingungen möglichst erfüllt sein:

- **Niedrige Vorlauftemperaturen:** Je niedriger die Vorlauftemperatur des Heizsystems, desto effizienter arbeitet die Wärmepumpe. Ideal sind Temperaturen von 30–40 °C.
- **Gute Wärmedämmung:** Eine verbesserte Dämmung kann – je nach Ausgangslage – den Wärmebedarf reduzieren und die Effizienz der Wärmepumpe steigern. Maßnahmen wie Fenster- und Türentausch, Fassadendämmung oder Dachisolierung sind dabei vorteilhaft.
- **Passende Heizflächen:** Fußboden- und Wandheizungen sind oft gut geeignet, aber auch moderne Heizkörper mit großer Oberfläche (z. B. Niedertemperatur-Heizkörper) können – je nach Auslegung – mit einer Wärmepumpe effizient betrieben werden.

Die Nachrüstung einer Wärmepumpe im Altbau ist technisch möglich und kann wirtschaftlich sinnvoll sein. Mit der richtigen Planung lässt sich eine Lösung finden, die – je nach Gebäude und Auslegung – den Energiebedarf reduzieren kann und den Einsatz fossiler Brennstoffe verringern kann. Lassen Sie sich individuell beraten – wir unterstützen Sie gerne.

### Wärmepumpe ohne Fußbodenheizung – funktioniert das?

Ja! Viele Bestandsgebäude haben keine Fußbodenheizung, aber das ist kein Ausschlusskriterium für eine Wärmepumpe. Wichtig ist, dass die vorhandenen Heizkörper auf niedrige Vorlauftemperaturen ausgelegt sind.

- Bestehende Heizkörper können oft weiter genutzt werden, wenn sie ausreichend dimensioniert sind.
- Falls notwendig, lassen sich größere oder spezielle Niedertemperatur-Heizkörper nachrüsten.
- Wenn Heizkörper getauscht werden müssen, ist das meist deutlich günstiger als eine komplette Fußbodenheizung.
- Ein hydraulischer Abgleich kann – je nach Ausgangslage – das Heizsystem optimieren und die Effizienz der Wärmepumpe verbessern.

### Wie viel kann ich sparen mit einer Wärmepumpe?

Wie viel Sie pro Jahr durch Ihre Wärmepumpe sparen, ist stark von der im Betrieb erreichten Jahresarbeitszahl und dem Verhältnis von Wärmepumpenstrompreis und dem Preis der alternativen fossilen Brennstoffe ab. Eine Erdwärmepumpenanlage mit hoher Jahresarbeitszahl kann – abhängig von Energiepreisen und dem bisherigen Heizsystem – die laufenden Energiekosten reduzieren helfen. Die Amortisationszeit einer Wärmepumpe hängt stark von Investition, Förderung, Energiepreisen und dem bisherigen Heizsystem ab und sollte individuell berechnet werden.

### Wie kann ich die Wärmepumpe sinnvoll kombinieren?

**Wärmepumpe mit Solarthermie kombinieren**
Eine Anlage zur Solarthermie nutzt die kostenlos verfügbare Sonnenenergie, um Wärme zu erzeugen. Diese Wärme kann dann zur Erwärmung von Gebrauchswasser verwendet werden. Es gibt zwei Möglichkeiten, Solarthermie mit einer Wärmepumpe zu verbinden:
Erstens, die direkte Unterstützung: Hierbei wird die Sonnenenergie unmittelbar in das Heizsystem eingespeist. In Kombination können Solarthermieanlage und Wärmepumpe – je nach Auslegung und Bedarf – Wärme für Heizung und Warmwasser bereitstellen.
Zweitens, die indirekte Unterstützung: Bei dieser Methode wird die Solarwärme zur Wärmequelle der Wärmepumpe (z.B. Erdboden) hinzugefügt. Das erhöhte Temperaturniveau kann – je nach Systemauslegung und Regelung – den Stromverbrauch der Wärmepumpe reduzieren.

[Mehr zur Solarthermie](https://www.wichmann-bremen.de/ratgeber/solarwissen/solarthermiewissen/)

**Wärmepumpe mit Photovoltaik kombinieren**
Wärmepumpe und Photovoltaikanlage können sich sehr gut ergänzen. Die Photovoltaikanlage kann – je nach Eigenverbrauch und Tarif – Strom für die Wärmepumpe bereitstellen und so die Heizkosten reduzieren helfen. Im Gegenzug kann die Wärmepumpe durch eine höhere Abnahme des Solarstroms – je nach Auslegung und Tarif – die Wirtschaftlichkeit der Photovoltaikanlage verbessern. Auch ökologisch kann die Kombination Vorteile haben: Der vor Ort erzeugte Solarstrom stammt aus Sonnenenergie und kann den Netzstrombezug reduzieren.

[Mehr zu Photovoltaik](https://www.wichmann-bremen.de/ratgeber/solarwissen/photovoltaikwissen/)

**Wärmepumpe mit Gas-Brennwerttechnik kombinieren (Hybrid-Heizung)**
Durch die Kombination mit einem Gas-Brennwertgerät entsteht eine Hybrid-Heizung. Dieses System bietet viele Vorteile, da sich die Wärmeerzeuger ergänzen. Sollte die Leistung der Wärmepumpe nicht ausreichen, wird das Gas-Brennwertgerät zugeschaltet, sodass die beiden Wärmeerzeuger parallel arbeiten. Alternativ gibt es auch Systeme, bei denen nur jeweils die Wärmepumpe oder der Brennwertkessel für Wärme und warmes Wasser sorgen. Die Planung einer Hybridheizung erfordert Erfahrung, damit die Technik passend ausgelegt und effizient eingestellt werden kann – wir beraten Sie gern umfassend!

[Mehr zur Gasheizung](https://www.wichmann-bremen.de/ratgeber/heizungswissen/gasheizung/)

### Wie viel kostet eine Wärmepumpe?

Wer mit einer modernen Wärmepumpe heizen will, sollte sich unbedingt vorher über etwaige Zuschüsse und Fördermöglichkeiten informieren. Oft können diese Anträge nur vor Beginn der Sa­nierungs­maß­nahmen beantragt werden. Wir helfen Ihnen dabei.

[Zum Fördergeldservice](https://www.wichmann-bremen.de/ratgeber/foerdermittel/) [Mögliche Einsparungen berechnen](https://www.wichmann-bremen.de/privatkunden/direkt-angebote/heizungsrechner/)

### Kann eine Wärmepumpe auch kühlen?

Wärmepumpen dienen nicht nur der Heizung, sondern können auch für angenehme Kühlmomente im Sommer sorgen, sofern sie entsprechend dimensioniert sind. Durch die Umkehrung des Kältekreislaufs wird die Wärmepumpe in den warmen Monaten für Kühlzwecke genutzt. In Verbindung mit einer Fußbodenheizung kann die Raumtemperatur – je nach Gebäude und Auslegung – abgesenkt werden. Durch die Verwendung von Gebläsekonvektoren kann die Wärmepumpe eine zielgenauere Klimatisierung ermöglichen. Die Kühlung kann je nach Umweltwärme und Leistung der Wärmepumpe aktiv oder passiv erfolgen. Es ist jedoch wesentlich zu beachten, dass die Kühlkapazität einer Wärmepumpe nicht mit der herkömmlichen Klimaanlage vergleichbar ist.

  **Bitte beachten Sie:** Da gesetzliche Regelungen Änderungen unterliegen können, bieten die angegebenen Zahlen keine Gewährleistung, und es können daraus keine Ansprüche abgeleitet werden.

 Was ist eine Wärmepumpe?
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